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Schwalben-Hilfsaktion 1974

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Als die Schwalben per Lufthansa reisten
Die große Schwalben-Hilfsaktion 1974

Es war wohl die größte Artenschutz-Hilfsaktion iim Bereich des Vogelschutzes. Als im Herbst 1974 unzählige Mehl- und Rauchschwalben von einem plötzlichen Wintereinbruch überrascht wurden, sorgte der damalige Deutsche Bund für Vogelschutz (DBV) - heute NABU - zusammen mit vielen weiteren Vogelfreunden für den Transport von mehr als einer Million Vögeln per Auto, Bahn und vor allem Flugzeug. In Norditalien und Südfrankreich wurden die Schwalben dann wieder freigelassen.

Man hatte damals über Sinn und Unsinn dieser Aktion diskutiert. Aber die Situation war nicht lokal begrenzt sondern betraf auf breiter Front die Regionen nördlich der Alpen. Die Schwalben waren durchweg stark unterernährt. Viele hatten kaum die Hälfte des Normalgewichtes und hätten den Zug über die Alpen zweifellos nicht geschafft. Die Alpen waren für die geschwächten Vögel eine riesengroße, unüberwindliche Eisbarriere. Piloten von Sportmaschinen berichteten, dass die Gletscher und Schnee-felder der Alpen schwarz gewesen seien, schwarz von Vogelleichen.

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(www.nabu.de/tiereundpflanzen/voegel/zugvoegel/schwalben/03542.html#1)