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(Parus caeruelus)

Foto: Ursula Theißen / Frankfurt, fotocommunity.de, fc-foto 7082209 *


Zu allen Jahreszeiten ist sie ein beliebter Gast im Garten, ob sie sich vor der Schneekulisse an Fett-knödel hängt und geschickt zwischen den Netzmaschen das nahrhafte Gemisch hervor pickt oder im Mai eine Schmetterlingsraupe nach der anderen in den Nistkasten, in die Baumhöhle trägt. Öffnen wir den Kasten im Herbst zum Saubermachen, finden wir ein sauber geflochtenes Nest, das in mehreren aufsteigenden Schichten aus Moos, Halmen und Haaren besteht. Der Kenner bestimmt das Blau-meisennest an der Menge verwendeter Grashalme, die größer ist als bei den anderen Meisenarten.

Silberhell klingelt das Balzlied des Männchens wie ein Glockenton durch die Luft. Schon an milden Januartagen, wenn sich der Schnee erweicht, fangen sie mit ihrem Reviergesang und gelegentlichen Gleitflügen von Zweig zu Zweig an. Für uns Menschen sehen die Blaumeisen mit ihren azurfarbenen Käppchen, den weißen Backen, dem schwarzen Latz und der zitronengelben Weste alle gleich aus. Nicht so untereinander: Blaumeisen sehen im Gegensatz zu uns auch im UV-Bereich und nehmen die Lichtbrechungen im Gefieder ihrer Artgenossen viel differenzierter wahr. Das Kleid eines Männ-chens leuchtet kräftiger als das eines Weibchens. Diese wiederum können aus der Farbenpracht der Balzhähnchen Schlüsse auf deren gesundheitliche Fitness ziehen.

Das ultraviolette Farbsehvermögen setzen sie auch bei der Suche nach Insekten und deren Larven ein, die sie kopfüber, kopfunter kletternd von den Blättern ablesen. Keine Meise turnt so geschickt im Gezweig. Ihre Beine haben eine gute Längenproportion zu den schmalen Hüften, was ihnen diese Geschicklichkeit verleiht.

Blaumeisen brüten in Baum- wie in Kunsthöhlen, gelegentlich auch in Dachhohlräumen und Mauer-nischen. Fällt eine Sanierung mit einer Blaumeisenbrut zusammen, kann die Zeit bis zum Ausfliegen der Jungen getrost abgewartet werden. Nach vierzehn Tagen verlassen sie das Nest.


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