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Die Verzahnung mit dem Umland und teilweise dörflich geprägten Randstrukturen nimmt in Kleinstädten wesentlich kürzere Entfernungen ein. Vogelarten, die zur Jungenaufzucht auf kurze Flüge zu ihren Nahrungsgründen angewiesen sind, können auch in Kleinstadtkernen oft noch erfolgreich brüten. So lassen sich auf Kirchtürmen und anderen hohen Gebäuden Dohle und Turmfalke ansiedeln. Auch Mehlschwalben besiedeln manche Dachunterseite in Kleinstädten, wenn sie dort geduldet werden. Wo noch größere, ehemals bäuerliche Gärten und neues Begleitgrün die Innenstadtbereiche auflockern, hat es der Haussperling vielerorts noch leichter als in der Großstadt, wenngleich er auch in den Kleinstädten bereits wesentlich seltener geworden ist als in Dorfkernen und längst nicht mehr flächendeckend vorkommt. Haussperlingskolonien halten sich in einem Verbund aus Caféterrassen, Gebäudebrutplätzen und offenen Grünanlagen, in denen ein Verhältnis von etwa zwei Dritteln Rasen oder Rohboden und je einem Drittel Mittelschicht und Baumkronen gegeben ist. Die hohen, oft in Reihe zusammengedrängten Bürgerhäuser historischer Kleinstadtkerne haben in der Vergangenheit ein hervorragendes Angebot an Brutplätzen für Haussperlinge und Mauersegler dargestellt, das mit der Modernisierung zu verschwinden droht.